Diese Seite befindet sich im Aufbau.

WegWort

Von Frau Pfarrerin Irina Bossart

Home office
Unser Landammann Alfred Stricker legte uns in einer Videoansprache ans Herz, den Humor nicht zu vernachlässigen. Humor ist ein starkes Mittel gegen den Coronablues. Der beigefügte Witz hat mich unlängst sehr erheitert. Typisch appenzellisch, dachte ich beim ersten Hören. Doch in seiner Tiefe steckt – so habe ich beim Wiederlesen gemerkt - eine spirituelle Weisheit: Home office können auch wir Menschen mit GOTT machen. Behüet Sie Gott!
Home Office




Vom Tellerrand und darüber hinaus

Im Brockenhaus in Gais fand ich mehrere Porzellanteller, deren Rand mit einem Vers aus dem Unser Vater-Gebet verziert ist. In goldenen Lettern steht da: «Unser tägliches Brod gieb uns heute». Die Teller mit ihrer Aufschrift erinnern an eine Zeit, als das tägliche Brot keine Selbstverständlichkeit, sondern oft knapp oder gar nicht vorhanden war. Solche Zierteller wurden gerne verschenkt und erhielten von den EmpfängerInnen einen Ehrenplatz.

Teller

In der heutigen Zeit, wo in der Schweiz rund ein Drittel aller Lebensmittel auf dem Weg zwischen ihrer Gewinnung und dem Teller weggeworfen wird – auf die Privathaushalte fällt dabei ein Anteil von 45 Prozent – haben auch die Brot-Bitte-Teller ausgedient und landen bestenfalls im Brockenhaus. Der Name ‚Brockenhaus’ geht übrigens wie die «Teller-Worte» auf die Bibel zurück. Friedrich von Bodelschwingh, ein deutscher evangelischer Theologe aus dem 19. Jahrhundert, liess sich bei der Namensgebung von der Geschichte der Brotteilung im Johannesevangelium inspirieren: Nachdem Jesus mit den umstehenden Menschen das vorhandene Brot geteilt hatte und alle gesättigt waren, sagte er zu seinen JüngerInnen: «Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verloren geht» (Joh 6,12).

Viele Kirchen begehen vom 1. September bis zum 4. Oktober die «Schöpfungszeit. Aus wieder erwachter Ehrfurcht vor der Schöpfung und aus Sorge um ihre Bewahrung machen sie während dieser Zeit auf unseren problematischen Umgang mit der Natur und Tierwelt sowie auf unsere Verschwendung von Lebensmitteln und anderer Ressourcen aufmerksam, und rufen in Erinnerung, dass gegenwärtig zu viel verloren geht. Zugleich werben die Kirchen für einen nachhaltigen Lebensstil, wobei auch sie in der Pflicht stehen. Würde nämlich die ganze Menschheit auf so grossem Fuss leben wie wir SchweizerInnen im Durchschnitt, wären knapp drei Erden nötig, um den Bedarf zu decken. Wobei: Was heisst «Bedarf»? Was habe ich täglich nötig? Wie viel brauche ich zum Leben? Was «muss» ich wirklich haben?

Die alte Brot-Bitte auf dem Tellerrand regt mich an darüber nachzudenken, was für mich genug ist, damit die Ressourcen für alle «Bedürftigen» reichen, für Menschen und Tiere, auch in Zukunft.


Zum neuen Schuljahr
Wir wünschen allen Schulkindern ein lehr- und entdeckungsreiches, freudvolles, kreatives und vor allem behütetes Schuljahr!
Irina Bossart im Namen der Kirchgemeinde Stein.

Schul_Anfangs_GD_behütet


TKH_0007


Konfirmations-Segen

Gottes Licht lasse dein Leben erstrahlen
einzigartig und voller Schönheit

Gottes Geist lasse dein Herz überfliessen mit Freude
Gottes Geist umhülle Dich mit Liebe
und trage Dich an hellen wie an dunklen Tagen

Gottes Sohn, Jesus Christus, gebe dir den Mut und die Kraft,
aufrecht in deiner Berufung und Lebensaufgabe zu stehen

Gott der Schöpfer und Quelle allen Lebens, mache dein Leben fruchtbar
zu seiner Ehre und zum Segen für die Welt

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist
schenke dir seine Gnade,
Schutz und Schirm vor allem Bösen
sowie Stärke und Hilfe zu allem Guten!
Der Friede Gottes sei mit dir!

Lyrische Stärkung

Gottesdienste

Kirche trotz(t) Krise

Grüsse aus...

Grüsse

Segen für den Tag

Segensspruch für den Tag
Gott segne Dich,
wenn Du des Morgens aufstehst,
noch bevor es Dir gelingt,
Dich über den Tag zu ärgern
oder Dich vor ihm zu fürchten.

Gott segne Dich
mitten im Trubel des Alltags,
wenn Du gar nicht dazukommst,
an ihn zu denken.

Gott segne Dich,
wenn Dir etwas Schweres widerfährt,
noch bevor es sich
in Deinem Herzen festsetzen kann.

Gott segne Dich
am Abend,
indem er die Schatten
des Tages von Dir nimmt,
noch bevor sie sich
in Deine Träume schleichen.

Gott segne Dich,
wo Du gerade gehst und stehst,
lachst oder weinst,
glänzt oder versagst.

Gott segne Dich
in allem, was Du tust und lässt. Amen.

Ruth Rau

Vergangene Anlässe

Ev.-ref. Kirchgemeinde Stein AR
Top